Kirchendächer als Fledermausquartiere

Bei der Erfassung der Fledermausvorkommen durch die „Biologische Station im Kreis Wesel“ (BSKW) hat sich gezeigt, dass für Fledermäuse zugängliche Kirchendächer geeignete Quartiere sind.

© 2011 NSN | Auf dem Weg zum Glockenturm

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Die Dachstühle der Kirchen werden meist nicht oder nur wenig durch den Menschen genutzt. Die klimatischen Bedingungen sind für Sommerquartiere und Wochenstuben (hier werden die Jungen geboren und aufgezogen) ideal. Auch Ruhe und Störungsarmut zeichnen die kirchlichen Dachböden aus.

Aus diesem Grund finanziert die „Naturschutzstiftung Niederrhein“ das Projekt “Gottes Haus für Fledermaus” der BSKW.

Im Kreis Wesel gibt es über 170 Kirchen und Kapellen, von denen ein großer Teil für dieses Projekt geeignet ist. Die Biologin Regina Müller und der Biologe Paul Schnitzler der BSKW haben im Auftrag der Stiftung schon etliche Kirchen untersucht und optimiert.